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November2017
Damit die Zugreisenden in den kalten Monaten nicht frieren mussten, kamen in der langen Geschichte der Eisenbahn verschiedene Heizungen zum Einsatz. In der Frühzeit wurden die Personenwagen einzeln mit Öfen beheizt. Mit technischem Fortschritt hielten schon bald durchgehende Dampfleitungen Einzug, welche Dampf aus dem Kessel der Lokomotive in die Wagenheizungen führten. Seit den 1960er Jahren wurden neugebaute Personenwagen praktisch ausschliesslich mit elektrischen Heizungen ausgerüstet.

Mit Umstellung der Traktion von Dampf- auf Diesel- oder Elektrolokomotiven musste der Heizdampf in separaten Kesseln erzeugt werden oder die Wagenheizung erfolgte bereits elektrisch. Diese Umstellungsphase dauerte viele Jahrzehnte und immer wieder wurden Heizwagen für die Versorgung des Zuges gebraucht, wenn Lokomotive und Wagen keine einheitlichen Heizsysteme hatten. Auch bei Zügen mit Dampflokbespannung kamen Heizwagen zum Einsatz. Bei sehr kaltem Wetter oder langen und schweren Zügen konnten die Loks oft nicht genügend Energie für den ganzen Zug liefern - und je nach Strecke der erzeugte Dampf vorrangig für die Traktion gebraucht.

So unverzichtbar dieser Wagentyp lange Zeit war, so unscheinbar gaben sich die Wagen in den Zügen. Entsprechend gibt es nicht viele Fotografien, die die Heizwagen abbildeten.

Mit den Heizkesselwagen von Heckl Kleinserien müssen auch die Z-Passagiere im Winter nicht mehr frieren. Das fein detaillierte Modell mit geätztem Metallaufbau auf Grossserienchassis macht sich auch als Epoche III-Version gut in entsprechenden Zügen. Und trotz aller Feinheit ist es im Zugverband ähnlich unauffällig wie seine Vorbilder.