Zu einer Schweizer Bahnstation gehört in den allermeisten Fällen auch ein Schaltposten. Somit haben wir Z-Bahner
eine mehrstündige Beschäftigungstherapie, wenn wir uns am Vorbild orientieren und es genau nehmen.
Auf der Julierbahn ist das so und ich musste mir das Teil aus verschiedensten Profilen, Drähten, Rohren und Teilen
zusammenkleben, und -löten. Da ja zwischendrin immer wieder Etwas trocknen oder aushärten muss,
kommt man um mehrere Tage Arbeit nicht drumrum. Als H0er geht man in den Laden und kauft das Ding - wie langweilig!
Das ist der schöne Unterschied bei den Zetties ;-)
Es gibt auch Holzstapelnachbildungen aus Kunststoff. Allerdings bildet man Holz am besten auch mit Holz nach.
Mit einer ruhigen Hand und etwas Geduld entsteht solch ein Blickfang in einer Viertelstunde.
Karren von Schiffer, Beier-Leitern, ein Kibri-Fass und zwei Tonnen aus Alublech selbstgedreht sind nur einige
Teile am Schuppen der Firma Steinbrecher. Dass die Wandlampe von Memotec tatsächlich leuchtet, erstaunt
die Betrachter immer wieder.
Der Hammer von Herrn Hornickel: Mit ihm hat er in seiner Schrebergartenbude ein neues Regal
zusammengezimmert. Einige neugierige Z-Freunde wollten nun sehen, wie das Regal aussieht, deshalb...
...war Hornickel so freundlich und hat für den Fotografen extra 2 Mauern eingerissen und das Dach
abmontiert. Ist er nicht ein freundlicher (und ordentlicher) Zeitgenosse?
Die Blumentöpfe sind nichts anderes als Kabelstücke. Die Kanne war eine enorme Fitzelei - eigentlich genauso wie der
Rest der Einrichtung.
Die Bremsentlüftung und den G/P-Wechsel nachzubilden, Details die oft nicht einmal bei Spur 1-Wagen zu finden sind, das grenzt
vielleicht schon an Verrücktheit. Die wurde mir schon des öfteren bescheinigt. (Arnim ;-))
Nun, diese extreme Fummelarbeit werde ich auch nicht an jedem Wagen montieren!
Umfangreiche Arbeiten fanden an der BR 18 statt. Griffstangen aus feinem Draht, die Tritte hinter den Zylindern,
die Schienenräumer am Vorlaufdrehgestell sind selbst hergestellte Teile. Kaufen kann man die Loklaternen von Scholz und
die Pufferbohlenteile von Heckl. Ich finde, die feinen Sachen passen zu dieser formschönen Maschine.
Axt und Spaten entstanden im
Selbstbau aus Ätzteilresten und Messingdraht. Bei Fahrrädern schwöre ich auf Mayerhofer. Die Räder von Beier sind, nach Auskunft vom Chef persönlich, wegen Qualitätsproblemen des Tretlagerherstellers und mangelnder Lieferfähigkeit des Kettenproduzenten nur noch auf Börsen zu finden.
Beim Fass von Kibri wurde der Fräser angesetzt um eine dünnere Wandstärke an der Oberkante zu erreichen. Das Wasser kommt von Noch.
Dieser Prellbock von Märklin wurde mit
Bauernmalereifarbe und Farbkreide patiniert. Eine Sperrscheibe, zwei Schutzpfosten und etwas Grünzeugs sorgen für ein interessantes Umfeld.
Ohne den Plastikglanz des Grundmodells erreicht man eine völlig andere Wirkung
Ein Schmuckstück ist dieses Förderband von Beier.
Kohlen-, oder Kartoffelverladung ist so auch in Z möglich...
Die fast vollständig durchgestaltete Pufferbohle ist das Ergebnis einer mehrstündigen Bastelei.
Die hierfür benötigten Teile sind bei Heckl erhältlich. Trittstufen und Radabdeckung entstanden im Selbstbau.
Die Stirnlampen wurden auseinander gerückt und der Beleuchtung beraubt, die Frontansicht profitiert, ausser bei Dunkelheit, enorm von dieser Massnahme.
Zugegeben, die Schokoladenbiscuitroulade als solche zu erkennen braucht schon ein wenig Phantasie!
Die Stühle und der Tisch stammen von Petau. Kaffekanne und -becher sind aus 0.75, bzw. 0.5mm Draht nachgebildet.
Der Henkel der Kanne ist ein einzelner Spulendraht mit weisser Lackierung.
Hier habe ich die Grenze des Machbaren erreicht und die des Sinnvollen schon überschritten...
Der Titel dieses Kleinstdioramas ist auch mein Lebensmotto,
der entspannte Herr im Vordergrund lässt es sich gutgehen...
...dem gehetzten auf der anderen Seite des Zaunes wird das Mittagessen wohl etwas länger im Magen liegen!
Es wurden Produkte von Halwa, Mayerhofer, Preiser und Petau verarbeitet.
Das Plakat ist ein Computerausdruck.
Was heutzutage mit modernen Druckverfahren machbar ist, zeigt diese Anschrift
auf dem Tbis von Märklin.
Fast schade, dass man am Modell die Funktion des Daches nicht ausprobieren kann!
Einer kommandiert, zwei müssen schuften.
Gleisarbeiter beim Abbruch eines ehemaligen Abstellgleises.
So ähnlich sah der Arbeitsplatz eines Lokomotivführers im Jahr 1835 aus:
Führerstand des Railex-Adlers
Auf einer Beier-Schaukel sitzt dieses Kind.
Dieser Traktor der Firma Saller ist für eine ländliche Szene genau das Richtige.
Neben der Fünfrappenmünze ist die Filigranität des Komposthaufens aus dem Halwa-Sortiment besonders beeindruckend.
Auf der Terasse mit einem gutem Buch in der Sonne sitzen, das ist auch im Z-Masstab möglich.
Auch diese Gartenmöbel sind aus dem Petau-Sortiment
Ein Kleindiorama mit einer Fülle von Details, die auf einer grösseren Anlage wohl kaum zu realisieren wären
Das Bahndammgestrüpp besteht teilweise aus Naturmaterialien, Umschauen beim Spazieren lohnt sich manchmal...
Wie bei der grossen Eisenbahn: Schotterbett und rostige Schienen.
Die farbliche Behandlung wirkt auch aus der Entfernung einfach besser!