Waggons

Der Funkmesswagen entstand aus einem SBB-Speisewagen und einem Eurofimawagen. Infos zu Vorbild und Modell gibt es im Downloadbereich im VuM 0209.



Eine grössere Operation gab es beim viel zu langen Omm 52 von Märklin. Zuerst wurde der Boden herausgetrennt, dann die Ladetüren. Die Bordwände jeweils um 4.5 mm gekürzt. Auch beim Fahrwerk wurden 9 mm herausgetrennt. Dass der Achsstand nicht genau dem Vorbild entspricht muss man hinnehmen, es fällt auch kaum auf. Eine Ep. 3-Beschriftung und Verwitterungsspuren vollenden das Modell.



Der Pwg Pr 14 von Märklin bekam neue feine Schiebetüren aus einer Initiative der Z-Friends Europe. Diese sind wie die groben Originalteile verschiebbar, so dass weiterhin Ladeszenen nachgestellt werden können. Sämtliche Griffstangen wurden freistehend angesetzt, ebenso die Schlussscheiben mit ihren Halterungen. Zusätzliche Dachlüfter und grössenrichtige Puffer von Heckl ergänzen das gelungene Grundmodell.



Der Schotterwagen bekam eine Beladung aus N-Schotter, wie er auch für die Gleisbettung verwendet wurde. Laderaum und Rutschen wurden vorbildgerecht grau bemalt. Eine umfangreiche Patinierung rundet das Modell ab.



Auf dem Bild links ein unbehandelter Shimmns. Falsch ist die Farbe des Chassis, es müsste dunkelgrau sein. Der Gesamteindruck leidet unter diesem Manko und das Modell wirkt plastikhaft. Beim rechten wurde die entsprechende Partie lackiert. Obwohl dadurch deren Bedruckung verloren geht, wirkt der Wagen ganz anders. Gelbe Griffstangen, Verzurrösen und Hebel, lackierte G/P-Wechsel und eine Alterung tun ein Übriges um diese Details auch sichtbar zu machen.



Der SBB-Snps, wie diese Wagen mit den Doppelrungen bezeichnet werden, bekam eine Ladung aus Echtholz. Dieses wurde nicht aufgeklebt, sondern mit 'Spannbändern' (Nähgarn) gesichert. Die Verzurrösen wurden etwas gelber Farbe hervorgehoben. Die drastische Alterung ist vorbildgetreu, oft sehen die realen Wagen noch schlimmer aus.



Man glaubt es kaum - der 60 Fuss Opera Window Centerbeam, entwickelt von Robert Ray, vertrieben durch Feather River train shop ist aus Holz und wurde dementsprechend mit Holzleim zusammengebaut! Ein wirklich feines Modell, das eine Beladung fast verbietet. Mit dezenten Alterungsspuren - der Werkstoff Holz erleichtert das - wirkt der Wagen so richtig benutzt.



Trotzdem wurde der Wagen mit einer Ladung aus Holzbündeln der Firma Weyerhauser versehen. Was kaum auffällt, weder hier noch in Natura: Die Ladung ist eine Grafik, auf normales Papier ausgedruckt und mit Karton verstärkt.



Am Eaos wurden die Drehgestelle nach aussen versetzt. M hat sie wegen des Kupplungskastens ca. 1mm zu weit innen plaziert. Weiterhin wurden die Griffstangen und Rangierertritte durch filigrane Metallteile ersetzt. Der gealterte Aufbau, eingefärbte Bremsumstellhebel und Verzurrhaken vollenden die Superung.

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