| Aktualisiert am 22. Mai 2004 |
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Aufgrund meiner Erfahrungen als Neuling in der Baugrösse Z entstanden in loser Reihenfolge neue "Betriebsberichte" in die meine Versuche und Eindrücke von Märklin- und anderen Z-Produkten einfliessen liess. Die während des Baues meiner Anlage und im späteren Fahrbetrieb gewonnenen Erkenntnisse über Modellbahn im Massstab 1: 220 sollen die Funktionstüchtigkeit und mögliche Vorbildtreue dieser Modellbahn auf kleinstem Raum beweisen, die den grösseren Spuren kaum nachsteht, aber oft nur belächelt und als Sammelobjekt abgetan wird. Man muss fairerweise sagen,dass dem Modellbahner der Einstieg in die Spur Z seitens der Händler aber auch wirklich nicht einfach gemacht wird. |
Zu gross sind die Lücken in der Kompetenz und im Sortiment bei den meisten Geschäften. Auch die Handhabung der kleinen Modelle erfordert natürlich etwas mehr Aufmerksamkeit und Fingerfertigkeit. Nach einer oder mehreren Wochen auf einer ungeschützten Anlage einfach mal schnell "eine Runde drehen" ist ohne vorherige Staubbeseitigung meist eher problematisch. Wenn man einige Grundregeln befolgt, ist ein weitgehend störungsfreies Fahren aber ohne Weiteres möglich. In der Fahrkultur, nicht die stärkste Seite der meisten Lokomotiven, lässt sich Einiges herausholen, wenn man die traditionelle Technik verlässt und das Märklin-Fahrgerät nur als Stromquelle und nicht mehr als Regler verwendet. |
Nach 2 Jahren wurde die Anlage auf Digitalbetrieb und Steuerung per Computer umgestellt. Zur Anwendung kommt das Digirail-System der Firma MÜT, basierend auf dem Selectrix-Format. Die Steuerungssoftware stammt von Railware, eine Messevorführung hatte mich von diesen beiden Techniken überzeugt, was Fahrkomfort und -sicherheit angeht. Sanfte Fahreigenschaften und abwechslungsreicher, sicherer Betrieb auch auf meiner einspurigen Strecke sind seitdem kein Sorgenthema mehr. |