Erfahrungen mit Weichen und Gleisen
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Das Miniclub-Gleissystem umfasst 3 verschiedene Weichentypen: Diese Weichen haben einen elektrischen Doppelspulenantrieb ohne Endabschaltung und Rückmeldung, der aber bis jetzt zuverlässig funktioniert. Zum Einschottern ist zu sagen, dass dies ohne nachfolgende intensive Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten selbst unter grösster Vorsicht nicht möglich ist, optisch lohnt es die Mühe aber allemal. Wichtig sind vor allem ein leichtgängiger Stellmechanismus und saubere Stomkontakte zu den Weichenzungen, sonst bedeutet eine Weiche: Endstation für die meisten Lokomotiven. In Sachen Fahrsicherheit und Aussehen können die platzsparenden Bogenweichen leider nicht voll überzeugen.
Zum Einen sehen die Weichenzungen durch den Radius von 19,5 cm alles Andere, als vorbildgerecht aus und andererseits laufen die Fahrzeuge doch allzu
holprig über die aus mehreren Teilen zusammengesetzte Weiche. Leider lässt sich hier nichts verbessern, ohne eine zerstörte Weiche zu riskieren! |
Zur doppelten Kreuzungsweiche ist zu sagen, dass sie eine recht ansprechende Geometrie hat, die sich gut in das Gleisbild einfügen dürfte. Leider hatten wir bis jetzt keine Gelegenheit, eine DKW auszuprobieren, so dass im Moment noch keine Aussage über die technischen Qualitäten möglich ist. Flexgleise: Beim Pecoflexgleis ist das Schellenband schon ab Werk biegsam, wodurch die aufwendige Vorarbeit des Auftrennens entfällt,
ausserdem sind die Schienenprofile sehr viel elastischer und verzeihen auch mehrmaliges Biegen, ohne Schaden zu nehmen. Zum Übergang
auf das Märklingleis sind passende Schienenverbinder erhältlich. Für einen geschwungenen Kurvenverlauf erscheint uns das 61cm lange
Pecogleis wegen der o.g. Eigenschaften besser geeignet. |
10.9.1999 Jens Wimmel