Beleuchtung von Z-Modellen

Wendezug mit digitalem Lichtwechsel

Nicht ganz einfach ist der Lichtwechsel des Steuerwagens bei Digitalbetrieb realisierbar. Um einen Decoder kommt man nicht herum. Dafür kann ich nun auch die Innenbeleuchtung per Tastendruck einschalten.



Die ursprünglichen Glühlampen mussten ausziehen, ihren Job übernehmen nun eine warmweisse und eine rote LED. Deren Lichtausbeute und-qualität ist unschlagbar, ausserdem brauchen sie wenig Strom. Auf der Decoder-Seite finden sich noch weitere Hinweise und eine Innenansicht.




Leuchtmittel

Verschiedene Leuchtkörper:
Links die bekannte Minicub-Standardbirne, dann eine 2 mm LED, rechts davon SMD-LED mit 1.8 x 3.2 mm und die kleinste erhältliche Grösse mit 0.8 x 1.2 mm. Der 680 Ohm - Widerstand mit 0.25 W ist ideal für den Fahrzeugeinbau. Mit der kleinsten LED öffnen sich ganz neue Perspektiven im Beleuchtungseinbau.




Beleuchtete Z-Lastwagen

Vorne wurden die kleinsten LED mit Farbton weiss eingesetzt, mit etwas gelber Farbe wurde der Blaustich des weissen Lichts abgemildert. Die LED passen hervorragend in die Stossstange, mann muss nur den Platz herausarbeiten. Eine kleine Feile und ein scharfes Messer sind dabei behilflich.



Hinten kommt die rote Version zum Einsatz. Ich habe einfach die Nachbildungen der Rücklichter abgeschnitten und die LED draufgeklebt. Unter dem Rahmen sitzt ein Widerstand der alle Dioden versorgt und an 10 V Wechselstrom angeschlossen ist. Natürlich ist die Verdrahtung der 4 LED eine echte Fummelei...



Es werde Licht:
Na ja, dieses Bild ist schon fast kitschig, zeigt aber die tolle Wirkung der diversen Lämpchen.




Der Weg zum beleuchteten Lastwagen

Diesmal ist der Betonlastwagen aus dem Märklin-Programm dran.
Er hat einen Hohlraum unter der Kabine, allerdings sind die
Scheinwerfer in der Front integriert. Mal sehen...



Die Kabine wird abmontiert. Katastrophal die Klebstoffspuren an meinem
ersten Z-Lastwagen.
Kommt heute so nicht mehr vor ;-)



Mit einem 0.5 mm Bohrer wurden die aufgemalten Scheinwerfer angebohrt
um Platz für das Laubsägeblatt zu schaffen. Das feinste Sägeblatt ist genau richtig.
Hub für Hub wird mit dem Sägeblatt in den Fingern Material abgenommen,
möglichst gleichmässig und rechteckig.
Links ist die erste Diode schon montiert, passt perfekt sogar ohne Klebstoff.



Unbedingt notwendig ist Doppelklebeband um die Bauteile zu fixieren!
Weiterhin braucht man einen wirklich feinen Lötkolben (Ersa Minityp 6 W)
und Elektroniklot zum Verzinnen der Anschlüsse und für weitere Lötvorgänge.
Wichtig ist die Polarität der LED in Reihenschaltung.



Schätzungsweise 0.1 mm Durchmesser hat der Kupferlackdraht.
Er dient der lastwageninternen Verdrahtung. Für einen guten Kontakt
und sichere Lötstellen muss der Lack jeweils etwas abgeschabt werden!
Beim Löten an den Dioden unbedingt nur kurz erhitzen!
Länger als 2 Sekunden ist tödlich für die kleinen LED!!!



Die Dioden sind verdrahtet, nun kommt der Widerstand ins Spiel.
Mit ihm sind die 11 V am Lichtausgang des M-Trafos kein Problem.
Einfach an einem Draht anlöten!



Wenn man genau aussägt muss man nicht kleben.
Ich habe Glück gehabt - passt perfekt ;-)
Zur Stromversorgung dienen dünne Litzen die man unter dem Fahrzeugboden
verstecken kann. Nun noch die Drähte verstauen, testen, Kabine montieren...



...und der alte Lastwagen hat neuzeitliche Xenon-Scheinwerfer!



Bei Tag ist die Lichtfarbe ganz ok, bei Dunkelheit wirkt das Licht sehr bläulich,
vor allem in der Nähe der sehr gelbstichigen neuen Lampengeneration von M.
Dies kann man mit etwas dünner gelber Farbe oder Glühlampenlack beheben.



Jetzt fehlen noch die Rücklichter...

Wagenbeleuchtung von Mayerhofer

Die Achsschleifer und Ballastgewichte



Beleuchtung in eingebauten Zustand



Das Ergebnis der Arbeit



Werkstatt