Die Begrünung eines Bahndamms

Um eine lebendige Wirkung zu erreichen, erfolgt die Begrünung in mehreren Schritten. Grundlage ist zuerst einmal eine Schicht Leim, ich verwende gerne den Heki-Beflockungsleim. Damit wird erst einmal die vorgefärbte Gipsoberfläche satt eingestrichen. Unbedingt nur wenig Fläche auf einmal vorsehen, der Leim bildet relativ schnell eine Haut und klebt dann nicht mehr optimal.



Grundlage des Bewuchses ist eine Schicht aus feinen braunen Flocken von Woodland/Noch. Einfach aufstreuen.



Gut zu sehen das schrittweise Vorgehen.



Nach einigen Minuten ist der Bahndamm mit der Grundschicht versehen und das Ganze muss erst einmal antrocknen.



Als nächstes kommt die erste Grünschicht. Benötigte Materialien sind verschiedene Flocken, ein dünnes Leim-Wasser-Gemisch und eine Pipette.



Nein, der Erbauer leidet nicht an Parkinson (zum Glück). Mit der Pipette wird der flüssige Leim in die Grundschicht getropft, anschliessend die verschiedenen Flocken aufgestreut, dann wieder getropft.



Wenn die Grünschicht etwas angetrocknet ist, kommt wieder die Pipette mit dem Leim zum Zug, anschliessend die Gras-Sprühflasche und weitere feine Materialien aus meinem Fundus.



Nach der Begrünung sieht man eine gewisse Unregelmässigkeit, wie sie in der Natur normal ist. Die weitere Bepflanzung mit höheren Gewächsen erfolgt nach dem Durchtrocknen.



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