Die Steuerung von MÜT

Die erste Testanordnung: Märklin-Fahrgerät, Zentrale 2004Z und Gleis. Als Stromversorgung dienen die Lichtausgänge des Trafos. Der Drehregler wird genauso, wie jedes Gleichstromfahrpult bedient, Stellweg pro Seite 135. Das System arbeitet mit 31 Fahrstufen, die bei entsprechender Einstellung alle nutzbar sind! Einstellungen werden vor allem über die grünen Menutasten, sowie die Cursortasten rechts unten vorgenommen. Links unten die Notaus- und Starttaste, die übereinanderliegenden in der Mitte sind Funktions-, Adress, sowie Richtungsumkehrtaste. Die Bedienung erklärt sich durch die Menuführung beinahe von selbst, nach einer halben Stunde hat man das Gerät eigentlich im Griff.



Das Display bei Fahrbetrieb. Angezeigt werden: in der 1. Zeile die ID (Loknummer max. 5-stellig), der Lokname, in der 2. Zeile die Digitaladresse, die aktuelle Fahrstufe und -richtung der Lok und die Lichtfunktion, in der 3. Zeile die Trägheitsstufe und die aktuellen Fahrstufe und -richtung des Reglers, sowie rechts die Uhr (Modell-oder Echtzeit). Beim aktuellen Display ist die BR 221 0131 aufgerufen, sie steht (00) und der Rückwärtsgang ist eingelegt(>). Trägheitstufe ist 6 (T6), was schon einen recht schweren Zug bedeutet, die Zeit ist noch nicht eingestellt. Die Menufelder werden durch die darunterliegenden grünen Tasten (F) aktiviert. Von links nach rechts: Schaltbetrieb (Magnetartikel, Weichenantriebe) Lokliste, zum Anwählen des gewünschten Fahrzeugs Multitraktionsliste, zum Anwählen einer Mehrfachtraktion Menuliste, zum Auswählen von Lok- oder Schaltdecoderprogrammierung, Einstellungen der Fahrzeugdaten und allgemeine Einstellungen.



Die Lokliste im Display: Hier kann man sich das gewünschte Fahrzeug aussuchen Die Triebfahrzeuge werden entweder nach ID.-Nr. , oder nach Baureihe sortiert, die Einstellung ist wählbar. Durch Verschieben des dunklen Balkens wählt man die Lok vor, um dann die Eingabe zu bestätigen. Nach Drücken der Eingabetaste kommt man dann automatisch in den Fahrmodus.



Das Display im Programmiermodus: Fahrzeugadresse, Höchstgeschwindigkeit, Trägheit, Impulsbreite der Motorsteuerung, sowie das Verhalten in Haltabschnitten lassen sich einstellen. Zuerst werden die Daten mit der F1 Taste ausgelesen und eventuell verändert. Dann muss nur noch mit der F2 taste programmiert werden.



Die gesamte Schalt- und Steuerelektronik wurde übersichtlich auf der Unterseite montiert. Für das Verlegen und den Anschluss der Kabel sollte man unbedingt genug Zeit einplanen! Ich habe ungefähr ein Wochenende gebraucht...



Links sind die Weichendecoder, unten für die Halwa-Motorantriebe, oben für die Märklin-Doppelspulenantriebe. Man sollte alle Anschlüsse unbedingt notieren und Beschriftungen anbringen. Rechts sind die Besetztmelder, die für einen automatischen Betrieb und die Zugsicherung absolut unerlässlich sind. Selbst diese kleine Anlage hat 16 Meldeabschnitte, davon 9 für den Streckenblock und 7 für die Bahnhofsgleise.

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