Neubau Schienenanschluss der Sägerei Stallinger

Folge 2

Nach den Fotos vom März 2007 habe ich das Areal einige Wochen später wieder besucht.
Fototechnisch ist der April deutlich besser, weil die Sonne höher steht.
Mitte April waren die Gleisanlagen erheblich weiter fertiggestellt und auch beim Nachbarn
EMS-Chemie gab es was zu fotografieren.

Die westlichen Abstellgleise sind inzwischen im Belag eingebettet, der ganze Platz fertig asphaltiert (vgl. Bild 4 im ersten Teil). Die ungewöhnlichen Prellböcke sind mir erst bei Betrachten der Bilder aufgefallen. Beim nächsten Shooting stehen die auf der Liste.



Die hinteren Weichen sind auch fast fertig im Belag eingearbeitet, während an denen...



...im Einfahrbereich noch gehämmert, geschliffen und geschweisst wird. Interessant die Schwellen aus Doppel-T-Trägern.



Am Einfahrbereich selbst wird das Planum für die schon bereitliegenden Gleisstücke vorbereitet. Die bekannte, nicht ganz ernst zu nehmende Formel bei den Arbeitern scheint auch hier Gültigkeit zu haben: 1A3SZ - 1 arbeitet, drei schauen zu...;-))
An dieser Stelle führte im März die umgeleitete Strasse durch.



Der "Emser Buckel" über der Unterführung hat immer noch Bestand, die automobile Raserstrecke wurde inzwischen wieder begradigt und für die Piloten freigegeben.



Auf der Ostseite tut sich was: Auch hier Vorbereitungen für das Verlegen der Gleise. Im Bogen wird auch die Verladehalle für die Endprodukte ihren Standort bekommen. Der Weg des Holzes auf dem Gelände ist also von West nach Ost definiert.



Diese Weiche dürfte laut Gleisplan ihren endgültigen Platz schon erreicht haben. Auch hier auf der Abfuhrseite ist alles konsequent auf zweierlei Spurweiten ausgelegt. Nebenbei bemerkt: Irgendwie habe solche "herumliegenden" Gleise ja was von der heimischen Modellbahn, fehlt nur die Korkunterlage...



Offensichtlich ist das Weichenstellen bei Stallinger Handarbeit. Ein eigenes Stellwerk wäre ja auch arg übertrieben und der Hebel liegt schliesslich in bedienungsfreundlicher Höhe.



Auf der anderen Stassenseite wird kräftig an der Zufahrt gearbeitet. Auch die bisherigen Gleise auf dem EMS-Areal erfuhren einige Veränderungen. Diese Bild ist übrigens vom sicheren Bahnsteig der Haltestelle aus aufgenommen, immer schön an die Spielregeln halten!



Kurz, aber heftig geht es bergab zur Unterführung hinunter. Ich bin schon auf den ersten beladenen Zug gespannt, den ich hier beobachten kann. Mit welchem Rollmaterial hier später gearbeitet wird, entzieht sich bisher meinem Wissen. Das Verhältnis von Schmalspur oder Regelspur und ob elektrisch oder mit Diesel gefahren wird, das alles wird sich bald klären.
Das gelbe Gerät sorgt übrigens für den richtigen Schienenabstand.



Holz-, Stahl- und hier Betonschwellen. Ich nehme an, die Wahl der massiven Betonschwellen hat mit der Steigung und dem doch recht engen Radius zu tun. Dieser dürfte so um die hundert Meter liegen (...macht 45 cm in 1:220!). Technisch kühl wirkt die Stützmauer - alte Steinmauern haben da eindeutig mehr optische Ausstrahlung.



Da wir schon am EMS-Werksgelände sind, schauen wir doch auch gleich mal, was so läuft...
Die Containerwagen scheinen bereit zur Abholung zu sein, ob sie leer oder voll sind, ist nicht ersichtlich.



Der Kesselwagenzug dürftet jedenfalls beladen sein, die Werkslok der Fabrik muss schon recht arbeiten, um die Wagen...



...an ihren Standplatz auf dem Werksgelände zu drücken. Apropos Werkslok: Der Hersteller und die Bezeichnung der Lok wären eigentlich auch noch zu recherchieren. Auf diesem Bild ist es jedenfalls nicht zu deuten, also muss ich das mal nachholen.



Dieses regelrecht idyllische Bild vom Werksgelände des Stallinger-Nachbarn beschliesst die April-Berichterstattung. Ich gehe davon aus, dass in der nächsten Folge auch bei Stallinger richtig "Action" ist und die Gleisanlagen in Betrieb sind. Es bleibt also interessant.



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