Superungen von Jochen Dienst

Gutes Muster, das können wir auch...

Die Lampen mit Chromringen zu versehen bedarf einiges an Aufwand. Zuerst werden die Lichtleiter mit einem Zahnstocher nach Innen aus dem Gehäuse gedrückt (Vorsicht dabei)!
Ich hab einiges an Zeit auf allen vieren auf dem Fußboden verbracht, man stecke das Gehäuse am besten in einen durchsichtigen Beutel.
Das obere Licht vom Spitzensignal hat keinen Chromring. Den 0/5er Pinsel mit Silber in die Bohrung stecken und den Ring "von Innen" ausmalen, indem er kreisförmig in der Bohrung an der Kante entlang geführt wird.
Die roten Schlußlichter werden komplett übermalt und später mir Rot nachgezeichnet. Die Griffe und Verschlüsse an der Front erhalten ebenfalls einen silberfarbenen Anstrich (Aber nicht der Griff links neben der Klappe, der bleibt Rot).
Die Makrofongitter schwanken zwischen Beige und Dunkelgrau, das habe ich auf verschiedenen Fotos so gesehen, deshalb hier die Wahl der Qual :-).
Das Gummi wird Seidenmattschwarz. Der Pufferring wird ebenfalls mit dem 0/5er gezogen. Den Pinsel gut abstreifen und dann mit der Seitenfläche der Borsten einmal auf der Ringfläche um den Puffer rum - Fertig.

Das Maschinenraumfenster wird mit dem Zahnstocher ebenfalls von innen (oder außen?, kann ich im Moment nicht sagen) rausgedrückt und der Chromrand seidenmattschwarz übermalt. Bei der Gestaltung des "Maschinenraums" hat man freie Auswahl der Farben.
An den Seiten habe ich ebenfalls die Aufstiegsstangen, die Türgriffe, die Regenrinnen über den Türen und die Tankdeckel silber lackiert. Zum Schluß werden noch die Abgasrohre mattschwarz ausgemalt, den Stutzen vom Dampfheizkessel in der Mitte nicht vergessen.
Ganz wichtig: Sich Zeit lassen, auch mit den einzelnen Schritten, weil die Farbe gut austrocknen muß. Ich habe zwischen dem Zerlegen und dem Zusammenbau gut 3 Wochen verstreichen lassen. Das gilt gerade für das Rot der Schußlichter. Die Farbe muß völlig ausgehärtet sein.


Die 103-noch ein Favorit...

Neben den Lampenringen habe ich die Führerstandsfenster ausgebaut und die Chromeinfassung und die Scheibenwischer nachgezogen.
Die Oberlichter sind von innen silber ausgemalt und mit Scheiben (transparente Plastikverpackung) versehen.


Die BR 10

Puffer am Tender abgebaut, vorne drangelassen, in Holzbrettchen gesteckt, Hülsen und Pufferbohle rot, Ringe wie 221, Lampen rot (vorne/hinten) und silber (hinten) - fertig.
Zusätzlich habe ich bei allen Dampfloks den durchsichtigen Motorträger seidenmattschwarz als Stehkessel getarnt (003, 10, 18.4, S 3/6 royal blue, 50)

Verbesserungen an Reisezugwagen, speziell TEE- und ozeanblau/beige Wagen und am VT11.5 / 601

Mich störte, daß man in den Fensterausschnitten immer das blau oder rot des Kunststoffes der Wagen sehen konnte.
Ebenfalls war das Fensterband nicht auf die Stirnflächen der Wagen verlängert worden.
Deshalb machte ich mich auf die Suche nach dem Beige und wurde bei Revell fündig.
Dort gibt es RAL 1001 beige seidenmatt, Artikelnummer 32314; der Farbton entspricht haargenau dem beige,
das Märklin für die Bedruckung dieser Wagentypen nutzt.

Nach dem Zerlegen male ich die Fensterausschnitte aus (rote Pfeile).
Das ist eine ganz schöne Fieselei und hält sehr auf.



Hier kann man auch schön die Toilettenfenster sehen (schwarzer Pfeil),
die ich mit einem Etikettenaufkleber
mit weißer Klebefläche von innen beklebt habe.
Die Toiletten (2 Stück) befinden sich an den Wagenenden auf der Seite,
auf der sich auf dem Dach die Lüfterrreihe befindet.
Da sich das Dach nur in einer Stellung aufsetzen lässt,
ist eine Verwechslung nicht möglich.



Die Stirnflächen werden einfach bis zum Gummiwulst verlängert und die Schlußlichter bekommen einen Tupfer rot.


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