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Schon beim Betreten des reservierten Saales, im Restaurant Dreilinden,
sprangen einem die mitgebrachten Gleisstrecken des Gastgebers Jens Wimmel,
sowie die der anderen Teilnehmer aus dem In- und nahen Ausland ins Auge.
Vor allem auch die eindrückliche Demonstration der Zug- und Steigleistung der mit Haftreifen
bestückten BR 89 von Manfred Jörger (ca. 20% mit vier Güterwagen) sollten an diesem Abend noch
für reichlich Diskussionsstoff sorgen.
Ab ca. 19.30 Uhr begann der eigentliche, offizielle Teil (es fehlten leider ein paar
Eröffnungs- und Schlussworte des Organisators) mit einem gemeinsamen, hervorragend zubereiteten
und charmant servierten Abendessen. Natürlich wurde beim reichlichen Mahl ausschliesslich von Z gesprochen.
Sätze wie: "wie machst du jenes, wie machst du dieses, woher kommst du?" machten am häufigsten die Runde.
Einzig Frau Jörger bemerkte die herrliche Aussicht hoch über den schneebedeckten Dächern eines lieblich
beleuchteten St. Gallen.
Nach dem Kaffee hielt es ab 21.00 Uhr dann aber niemanden mehr auf seinen Stühlen.
Jeder lief um die aufgestellten Anlagen (Digital, Zm, Schminkkoffer, Steigstrecke, Demonstrationsoval, usw.),
inspizierte die einzelnen, liebevoll gesuperten Loks und bestaunte die künstlerisch nachgearbeiteten Gebäude.
Auch die Ideen und Überlegungen von Altmeister Manfred Jörger wurden mit einem Schulterklopfen oder einem
zustimmenden, erstaunten Ahaaaa-Effekt gewürdigt. So bietet er aus seinem Programm zur Zeit als Beispiel
Fixkupplungen (4 Stück, Messingspritzguss, 7.- Euro), Haftreifen für alle Loks
(je nach Modell zwischen 15.- und 50.- Euro) oder auch unsichtbare Weichenantriebe (Unterflur, Einbautiefe 8mm)
als Hilfsoptionen an. Einzig sein patentierter, von ihm hergestellter, vierachsiger Reinigungswagen wird nun
von der Firma Märklin direkt vertrieben (ja, auch ädie“ haben die Qualität der Jörger-Produkte bemerkt)!
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Beim eigentlichen Thema des Abends demonstrierte Jens dann sein Einschottern auf eindrückliche,
viel bestaunte Weise dem wissbegierigen Publikum. Auch seine Leim-Spüli-Wasser-Mischung,
sowie sein Schotterzusammensetzungs-Geheimnis behielt er zum Glück nicht für sich alleine - Danke :-)
Auch Manfred wusste einen hervorragenden Beitrag zum Thema Einschottern zu leisten. So stellt sich für uns
Modellbahn-Bauer ja oft die Frage: Wie bringe ich den Schotter gleichmässig, stilecht und in vernünftiger
Zeit auf die vormontierten Gleise?. Er benutzt dazu eine simple "Preiser-Figuren-Schachtel“
(welche rein zufällig die richtige Gleis-Breite besitzt) als Trichter. Dazu stellt er die Schachtel hochkant
auf das Gleis, befüllt die offene Seite der Schachtel (aufgesägt) mit Schotter und lässt diesen bei einer
leichten Vorwärtsbewegung über die Gleise gleiten. Durch vier kleine Bohrlöcher am Schachtelboden lässt er
dann den Schotter einfach auslaufen. 30 cm Gleis waren mit diesem System in ca. 10 Sekunden fix und fertig
geschottert. Mit einem normalen Pinsel mit Tiefenbegrenzung (Eigenbau) den Schotter etwas "nachgezogen“,
war das Gleis nach weiteren 10 Sekunden zum Schotter-Kleben bereit. 30cm Gleis in 20 Sekunden; - Wahnsinn!!
(Danke für die Veröffentlichungs-Erlaubnis :-)
Zum Schluss der Veranstaltung (gegen 23.30 Uhr) konnte jeder Z-Teilnehmer noch eine ganze Handvoll
äGleisreinigungsfilze“ (die braucht Z-ler ja immer) umsonst mit nach Hause nehmen. (Gesponsert von Manfred Jörger).
Als Z-Neuling kann ich über den Schweizer-Abend folgendes Resümee gewissenhaft abgeben:
Prima Bewirtung, gute Gäste, feine Vorführungen und freundlich-enthusiastische Stimmung.
Ich komme nächstes Mal bestimmt wieder!!
– Danke an den Organisator Jens Wimmel :-)
Mit freundlichen Grüssen eines Gastes
Helmo Jagusch
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