Das erste Schweizer Spur Z-Treffen fand am 21. Juni 2002 statt

Zum erstenmal gab es in der Schweiz ein Treffen der Spur Z- Modellbahner, die sich aus dem Internet, aber teilweise auch persönlich kennen.
Bei dieser ersten Veranstaltung konnte man sich kennenlernen,
fachsimpeln und über unsere gemeinsamen Leiden(schaften) diskutieren.

Hier der Bericht:

Wie bei jedem Zusammentreffen von Leuten, die sich irgendwie kennen, aber so richtig halt doch nicht, hat sich wohl jeder gefragt: "Wer steckt hinter den Emails und Diskussionen im Internet?" Das Ergebnis überrascht nicht. Genauso wie beim "Ostwestfälischen" gab es eine grosse Bandbreite von Philosophien, Ansichten und Budgets zu bestaunen. Modellbahn in Spur Z ist absolut klassenlos, verbindet Länder und Generationen.

Echte "Profis", wie Harry, der schon mehrere Anlagen gebaut hat, oder Arthur mit seinem "Grossprojekt" gaben Erfahrungen an die Bisher-Sammler weiter - ich denke, sicher werden dadurch einige Bauvorhaben nächstens angegangen werden...

Digital wurde in mehreren Varianten ausprobiert und diskutiert. Überzeugt haben die Systeme jeden, die Hemmschwelle - finanziell oder technisch - ist aber weiterhin vorhanden, vielleicht ist sie nun etwas niedriger.

Sehr angetan waren alle von Kurts US-Kreationen und seiner selbst entworfenen Ätzplatine mit Palmenblättern, Windrädern, Gebäudeteilen und sogar Rasenmähern (!), nur um einige Bestandteile zu nennen - grossartig, seine Aktivitäten! Arthurs selbstgebaute Kartonmodelle waren auch ein Augenschmaus, sie würden jede Anlage bereichern.

Auch diverse Kleinserienmodelle und Umlackierungen von M-Modellen wurden gezeigt und kamen teilweise auch zur Probefahrt auf den Testkreis. Sehr anschaulich waren indes die Qualitätsunterschiede bei den Kleinserienprodukten - die Palette reicht von hervorragend bis haarsträubend.

Angeregte Diskussionen entstanden auch über die vorhandenen oder geplanten Anlagen der Teilnehmer, da konnte jeder profitieren und Eindrücke sammeln!

Als Fachhändler war Herr Furger extra aus Visp/Wallis angereist und gab wertvolle Tips zu verschiedenen Themen und M-Modellen.

Ein wichtiges Thema, über das in Zukunft sicher noch einige Worte gesagt werden müssen, ist der Modulbau. Darüber wurde ja schon des öfteren in der Liste debattiert und der Wunsch nach einer Einfachnorm und gelegentlichen Treffen ist immer noch akut.
Wenn sich herausstellt, dass die Z-Treffen eine dauerhafte Bewegung werden (und danach sieht es eigentlich aus), ist der Bau eines Moduls sicher eine sinnvolle Alternative für Hobbyfreunde mit eingeschränktem Zeitrahmen oder kleinem Budget. Wichtig ist für den Erfolg des Modulbaus eine unbürokratische, einfache Lösung und gestalterische Freiheit, dies gilt genauso für die Z-Treffen der Zukunft!

In dieser Form und diesem angenehmen Rahmen war das 1. Schweizer Z-Treffen ein absoluter Erfolg, mein Dank an alle Beteiligten und an die Bildhus-Wirtin!!!


Alles da zum ausprobieren


Arthurs Haus in 1:220


Kurts fantastischer US-Tankereigenbau


Die edle C44 hat Mühe mit dem industriekreis


Alfred informiert sich über Möglichkeiten zum Geldausgeben


Thomas, Marco und Herr Furger lauschen gespannt


Die gesellige Runde v.l.n.r. : Arthur, Alfred, Thomas, Marco, Herr Furger, Erwin, Harry und Kurt, meine Wenigkeit steht hinter der Kamera...


Prachtvoller Kartonbau


Getreidesilos, Ladekran und die Z-Treffen-Gedenkcontainer - alles Pappe!


"Red Rock" heisst Kurts Bahngesellschaft


Thomas' Kofferanlage


Arthur zeigt seine Schätze

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