Zum erstenmal gab es in der Schweiz ein Treffen der Spur Z- Modellbahner,
die sich aus dem Internet, aber teilweise auch persönlich kennen.
Bei dieser ersten Veranstaltung konnte man sich kennenlernen,
fachsimpeln und
über unsere gemeinsamen Leiden(schaften) diskutieren.
Hier der Bericht:
Wie bei jedem Zusammentreffen von Leuten, die sich irgendwie kennen,
aber so richtig halt doch nicht, hat sich wohl jeder gefragt:
"Wer steckt hinter den Emails und Diskussionen im Internet?"
Das Ergebnis überrascht nicht.
Genauso wie beim "Ostwestfälischen" gab es eine grosse Bandbreite
von Philosophien, Ansichten und Budgets zu bestaunen.
Modellbahn in Spur Z ist absolut klassenlos, verbindet
Länder und Generationen.
Echte "Profis", wie Harry, der schon mehrere Anlagen gebaut hat,
oder Arthur mit seinem "Grossprojekt" gaben Erfahrungen an die
Bisher-Sammler weiter - ich denke, sicher werden dadurch einige
Bauvorhaben nächstens angegangen werden...
Digital wurde in mehreren Varianten ausprobiert und diskutiert.
Überzeugt haben die Systeme jeden, die Hemmschwelle - finanziell
oder technisch - ist aber weiterhin vorhanden, vielleicht ist sie
nun etwas niedriger.
Sehr angetan waren alle von Kurts US-Kreationen und seiner selbst
entworfenen Ätzplatine mit Palmenblättern, Windrädern, Gebäudeteilen
und sogar Rasenmähern (!), nur um einige Bestandteile zu nennen -
grossartig, seine Aktivitäten!
Arthurs selbstgebaute Kartonmodelle waren auch ein Augenschmaus,
sie würden jede Anlage bereichern.
Auch diverse Kleinserienmodelle und Umlackierungen von M-Modellen
wurden gezeigt und kamen teilweise auch zur Probefahrt auf
den Testkreis.
Sehr anschaulich waren indes die Qualitätsunterschiede bei den
Kleinserienprodukten - die Palette reicht von hervorragend bis
haarsträubend.
Angeregte Diskussionen entstanden auch über die vorhandenen oder
geplanten Anlagen der Teilnehmer, da konnte jeder profitieren
und Eindrücke sammeln!
Als Fachhändler war Herr Furger extra aus Visp/Wallis angereist
und gab wertvolle Tips zu verschiedenen Themen und M-Modellen.
Ein wichtiges Thema, über das in Zukunft sicher noch einige Worte
gesagt werden müssen, ist der Modulbau.
Darüber wurde ja schon des öfteren in der Liste debattiert und
der Wunsch nach einer Einfachnorm und gelegentlichen Treffen ist
immer noch akut.
Wenn sich herausstellt, dass die Z-Treffen eine dauerhafte Bewegung
werden (und danach sieht es eigentlich aus), ist der Bau eines Moduls
sicher eine sinnvolle Alternative für Hobbyfreunde mit eingeschränktem
Zeitrahmen oder kleinem Budget.
Wichtig ist für den Erfolg des Modulbaus eine unbürokratische, einfache
Lösung und gestalterische Freiheit, dies gilt genauso für die
Z-Treffen der Zukunft!
In dieser Form und diesem angenehmen Rahmen war das 1. Schweizer Z-Treffen
ein absoluter Erfolg, mein Dank an alle Beteiligten und an die
Bildhus-Wirtin!!!

Alles da zum ausprobieren

Arthurs Haus in 1:220

Kurts fantastischer US-Tankereigenbau

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