
Nicht mehr Maxi, aber auch noch nicht Profi...
So könnte man die Märklin V 60 beschreiben. Nach der angekündigten V 60 in einfachster Ausführung, bestückt mit gestanzten Bühnengeländern und Kuppelstangen,
ging man bei Märklin den Weg der Vorbildtreue. So hat meine 54321, erworben bei 321, denn auch keine Abartigkeiten, wie sichtbare Schlitzschrauben und Schienenschleifer. Die etwas klobigen Lampen und die hochglänzenden Puffer kann man tolerieren oder beseitigen.
Auch bei der V 60 wurden die Haftreifen durch Edelstahlradreifen ersetzt, was zusammen mit zusätzlichen Radschleifern und einem Antrieb von SB-Modellbau ganz beeindruckende Fahreigenschaften ergibt. Der ungeregelte Maxi-Decoder wurde bisher durch einen Lenz 130xf ersetzt. Der Einbau eines Loksound von ESU ist das endgültige Ziel.
Da die Basis stimmt, darf's auch etwas mehr Detaillierung sein. So habe ich zuerst mal die Lampen von den gelben LED-Funzeln befreit und innen weiss ausgelegt.
Hier kommen dann SMD-LED zum Zug. Der Führerstand ist inkl. der Innenwände hellgrau lackiert, was durch die grossen Scheiben auch auffällt.
Schraubenkupplungen sind ein Muss, die Federpuffer kommen zukünftig auch noch dran.

Nach der Umrüstung der Lampen:
Ein Licht, das nicht mehr von dem einer Glühlampe zu unterscheiden ist, liefern die SuperGoldenWhite SMD-LED 0603, wie sie z.B. beim ledbaron-Shop in der
e-Bucht lieferbar sind. Ich habe die mit angelötetem Kupferlackdraht genommen, was einem das LED-gefährdende Anlöten desselben erspart. Die LED wurden mehrfach in Holzleim getaucht und erhalten so eine leicht runde Form. Viel wichtiger ist aber die dadurch entstehende Lichtstreuung - das Licht leuchtet so nach allen Seiten!
Im gleichen Zug erhielt auch der Führerstand eine schaltbare Beleuchtung.

Auch am Tag ist das Licht gut zu erkennen und die Lichtfarbe wirkt optimal. Man meint sogar, eine Glühbirne erkennen zu können.

Als Reflektor dient eine dicke Kunststofffolie mit Durchmesser 6 mm. Diese wurde mittig durchbohrt und die Anschlussdrähte hindurchgesteckt. Die Lampen wurden hinten abgeschnitten damit sie bündig auf den Blechen sitzen. Zum Schluss wurden die Dräht schwarz und die Kunststoffolie purpurrot lackiert. Verglichen mit der ursprünglichen
Lösung (oberstes Bild) wirkt das jetzt sehr viel feiner.